Frühlingsweinprobe Mai 2018 – die Weinliste ist fertig!

Liebe Freunde,

 

die Weinliste und das Bestellformular für die kommende Weinprobe ist fertig.

Lassen Sie sich überraschen und inspirieren, denn die letzten drei Jahrgänge waren außergewöhnlich gut. Aber zögern Sie auch nicht, denn in den letzten drei Jahren sind die Erntemengen kontinuierlich zurück gegangen, der Klimawandel ist hier deutlich zu spüren, denn der Regen bleibt immer häufiger aus.

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Viel Spaß!

Wieder im Programm: Domaine la Monardière

Gestern waren wir auf einer kleinen Rundreise um die Dentelles de Montmirail. Dieser kleine Gebirgszug mit seinen pittoresken Spitzen ist sozusagen der Kern mehrerer Cru-Orte. Südlich und westlich liegen an den Hängen die Orte Beaumes-des-Venise, Vacqueyras und Gigondas, dazu kommen noch die beiden kleinen Côtes du Rhône Orte Sablet und Seguret.

Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal die Domaine le Monardière im Programm, deren Weine damals zwar sehr gut waren, aber doch etwas zu jung. Nun haben wir diese noch einmal besucht und genau das gefunden, was ich gesucht habe. Die beiden roten Vacqueyras aus dem wunderbaren Jahrgang 2015 sind nun richtig rund und überbordend fruchtig mit schöner Würzigkeit. Sicherlich werden sie in den nächsten Jahren noch besser und feiner, aber schon jetzt zeigen sie sich von der besten Seite.

Dazu kommt noch ein sehr leckerer Rosé, der die Lücke, die der dieses Jahr fehlende Rosé der Domaine des Bernardins gerissen hat.

Wir waren begeistert!

In Gigondas haben wir dann den 2016er Bouïssière geladen (natürlich vorher probiert). 2015 und 2016 zeigen ganz klar ihr Terroir, also ihre Herkunft – Lage und Winzer sind ganz klar zu erkennen.

Ach, was würde ich für Erdbeeren in dieser Qualität in Deutschland geben!

Ein erster Bericht 2015, 2016, 2017

Liebe Weinfreunde,

im Moment sind wir in Südfrankreich, um die Weine für die Weinprobe Ende Mai einzusammeln. Was können wir jetzt schon feststellen: die Weiterentwicklungen der letzten Jahre haben dazu geführt, dass die Menge im geringer wurde. Wie überall in Europa hat gerade der Frost im April 2017 auch hier zugeschlagen. In manchen Lagen konnte daher ganz wenig bis nichts geerntet werden, hier im Süden sind die Mengen bei den guten Winzern eh schon gering, aber über 80 weniger Ertrag sind schon dramatisch, so dass wir uns nach Ersatz umschauen müssen.

2016 war ein außergewöhnliches Jahr, auch in 2016 gab es recht wenig Ertrag, aber die Qualität ist außergewöhnlich gut. Viele Weine sind noch im Fass, um dieser Qualität gerecht zu werden. Was wir probieren konnten, war hervorragend und die Weine, die schon abgefüllt wurden, sind geprägt von wunderbaren Aromen: intensiv fruchtig und dennoch frisch, teilweise mit überraschenden Kräuteraromen und Mineralik, jeder lässt seine Lage klar erkennen. Wunderbar!

Die 2015er sind jetzt überbordend fruchtig und tief. Welch ein Jahrgang!

Alles in allem betrachtet gibt es hier nun drei Jahre in Folge außerordentlich gute Weine und dazu nur geringfügige Preissteigerungen, nur leider die Menge gering. Ich hoffe, dass ich meine Kunden zufrieden stellen kann.

Dann gibt es noch die Sekte aus die: wir waren sehr überrascht über die neuen Jahrgänge. Einfach unglaublich.

Frühlingsweinprobe am 26. Mai 2018

Liebe Weinweinfreunde,

der Winter war lang, doch nun ist der Frühling da und die letzten Tage waren schon ein Vorgeschmack auf den Sommer. Später als sonst –  das ist dem langen Winter und dem guten Jahrgängen 2016 und 2017 geschuldet – findet am 26. Mai ab 18:00 die Frühlingsweinprobe statt. Wir sind Anfang Mai in Südfrankreich um die neuen Jahrgänge für die Probe zu laden und ich freue mich schon sehr auf diese Weine, den 2016 und 2017 waren außergewöhnliche und außergewöhnlich gute Jahrgänge. Die Weine, ob Rotwein, Weißwein oder Rosé sind klassisch, elegant und überbordend gut.

Freuen wir uns!

Die Weinliste ist in Arbeit und dazu gibt es einen Piraten von der Mosel

Die Weinliste für die nächste Weinprobe ist in Arbeit, aber schon jetzt kann ich verraten, dass es dieses Jahr zu Weihnachten eine Überraschung geben wird:

Riesling! Ja, Rieslinge von der Mosel als kleine Ergänzung der Weine von der Rhône. Und diese Ergänzung ist nicht klein und sondern perfekt.

Auf dem Rückweg von der südlichen Rhône kann man durch die Eifel rasen oder wenn man die Zeit und die Muße hat, endlang der Mosel fahren und diese einmalige Kulturlandschaft genießen – ich kann das nur empfehlen.

Viele kennen diese Weinbaugegend, aber den extremsten Weinberg an der Mosel dann doch nicht: der Bremer Calmond ist der steilste Weinberg Europas, wenn nicht sogar der Welt. Vielleicht hat man schon von Steilhang gehört, aber dieser Weinberg ist fast nichts anderes als das: steil. Über 65° (nicht %) sind überragend.

 

Hier wächst Riesling in Perfektion und hier wird Riesling gemacht von Menschen, die ihren Weinberg lieben, hier verwurzelt sind und dennoch eine weiten Blick haben und offen und neugierig sind: die Familie Franzen.

Seit ein paar Jahren kenne ich nun dieses Weingut und meine Begeisterung für Riesling wurde hier geboren.

Und nun habe ich diese Weine im Programm… 2 Rieslinge und vielleicht der Anfang einer neuen Geschichte.

Weihnachtsmarkt- und Winterweinprobe: der Termin steht fest – 25.11.

Liebe Weinfreunde,

ich freue mich, Sie schon jetzt zeitig zur Planung der Weihnachtstage und des Sylvestermenüs zur nächsten Weinprobe einladen zu dürfen.

Gerade in der kommenden dunklen Jahreszeit ist eine gute Flasche Wein das richtige. Und zu den Festtagen darf ein guter Wein natürlich nicht fehlen. Aber besser ist es, solche Weine auch vorher probieren zu können, damit der Festtagsstress reduziert werden kann.

Also kommen Sie einfach zur Winter- und Weihnachtsweinprobe am 25. November und lassen Sie sich inspirieren!

Der September am Mont Ventoux: Erntezeit 

Liebe Freunde des guten Tropfens,

eigentlich beginnt auch hier im Süden im September die Weinernte, aber dieses Jahr ist anders, wie in vielen Weinanbaugebieten. Nach einem sehr warmen Frühjahr begannen die Weinreben mit dem Austrieb und der Blüte Wochen früher als normal. Die Winzer waren schon beunruhigt, ob das so gut geht. Und genau diese Befürchtungen erfüllten sich. Wie auch in Deutschland gab es im April einen Kälteeinbruch: Frost im April! An den Hängen des Ventoux gab es Frostschäden, die Winzer waren nur leicht betroffen, aber dafür wurden die Obstbauern stark getroffen: Kirschen, Aprikosen und Pfirsiche standen in der Blüte und der Frost zerstörte viele Hoffnungen. Im Mai wurde es nicht besser, denn es blieb kühl. Der Effekt: Verrieselung insbesondere beim Grenache. Der Sommer war sehr heiß. Das allein ist nicht schlimm, sondern üblich hier, aber es gab bis Ende August keinen Regen, das Frühjahr war schon zu trocken und es gab auch wenig Reserven aus dem Winter. 

Was war der Effekt aus all dem? Die vorhandenen Trauben reiften früh, die Ernte begann 2 bis 3 Wochen früher und da die Mengen gering waren, ist die Erntesaison schon fast zu Ende. Die Eträge liegen bei 50% bis 80% des Normalen. Die Beeren sind klein und manche sind am Stock vertrocknet, dafür sind die Trauben, die geerntet werden konnten, sehr gesund und sehr aromatisch. Die Winzer, die Ende August / Anfang September ein wenig Regen auf ihren Feldern begrüßen konnten, erlebten, wie die Trauben das Wasser regelrecht aufsaugten, die Beeren haben also mehr Saft. Kühle Tage und Nächte im September halfen, daß die Trauben sich gut weiterentwickeln konnten, die Qualität ist also außergewöhnlich gut – wenn es nur mehr Menge gäbe.

Es scheint also, als gäbe es ein drittes sehr gutes Jahr in Folge und ein zweites sehr trockenes mit geringer Ernte. 


Jetzt heißt es abwarten und die Winzer im Keller machen lassen. 

Wir können uns auf jeden Fall auf die Jahrgänge 2015 und 2016 freuen, die ja noch nicht alle schon im Verkauf sind. Sie sind aber ALLE außergewöhnlich gut. 

Der Montag nach der Weinprobe 

Liebe Freunde,

vielen Dank an alle, die teilnehmen konnten. Auch diesmal war die Weinprobe ein sehr schöner Abend, an dem Weinlaien und Weinkenner entspannt zusammen gekommen sind. Für mich sind diese Abende immer wieder faszinierend, da es nicht nur um Wein geht, sondern der Wein als Medium Menschen verbindet und offensichtlich auch Freundschaften entwickeln lässt.  Darüber freue ich mich mehr als über jede verkaufte Flasche. 


Da die Winzer gerade die Ernte einfahren (so früh wie nie zu vor), gibt es aber die Möglichkeit, noch nachzubestellen. Einfach das Bestellformular ausfüllen und mir schicken.