Neuigkeiten (Decouvertes en Vallée du Rhône – Nachlese)

Nun sind wir wieder eine Woche zurück und es Zeit, die Woche in Avignon mal kurz zu bewerten und über einige Neuigkeiten zu berichten.

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Zum allererst das für mich als kleinem Importeur Beste: auch wenn ich es für die Winzer und die Menschen dort eigentlich nicht so gut finde, für mich und meine Kunden ist diese Entwicklung gut. Die Wirtschaftslage in Frankreich führt dazu, dass die französischen Produzenten Deutschland als Markt wieder entdecken und sich um diesen großen Markt bemühen.

Das führt dazu, dass ich endlich meinen Kunden einen sehr guten und dazu auch noch bezahlbaren Wein aus dem berümtesten Anbaugebiet der südlichen Côte du Rhône anbieten kann. Also ein Willkommen an Chateauneuf du Pape bei Rhone-und-R(h)ein. Willkommen in Bonn, liebe Domaine de la Charbonniere! Zwei junge Damen mit alten Reben und besten Lagen machen sehr feine Weine – den „Standardwein“ und drei Lagenweine.

Auch habe ich endlich wieder einen Wein aus der AOP Rasteau im Programm. Elodie Balmes Wein hat ich ganz zu Begin in meinem Programm und bei der Auswahl ein so guten Händchen, dass ein Wochenende vor meiner Bestellung jeder Tropfen auf Grund eines Artikels in einer großen französischen Tageszeitung ihr aus dem Keller gesaugt wurde und ich meine Kunden nicht mehr beliefern konnte – es war einfach kein Tropfen mehr da. Nun hat sie aber ihr Weingut vergrößern können (gut, dass die Familie noch ein paar guten Lagen besitzt) und somit der Nachschub vorhanden ist.

Auch die Domaine d’Ourea hat mich wieder überzeugt und ich hoffe, dass die Preise reel sind.

Von La Martinelle ist zu vermelden, dass es keinen „13ième“ geben wird, aber da die Franzosen sogenannte Tafelweine (Vin de France) eher meiden, gibt es noch Restbestände – mal sehen, was ich anbieten kann.

Ansonsten kann ich vermelden, dass alles was ich von meinen Winzern probiert habe, weiterhin sehr gut gelungen ist und der neue Jahrgang 2013 (rot) oder 2014 (weiss und rosé) ausnahmslos faszinieren werden, denn 2013 war geprägt durch einen sehr geringen Ertrag an Grenache – somit werden die Anteile an würzigem Syrah und kraftvollem Mourvedre höher sein. 2014 war ein Jahr, das den weißen Rebsorten gut getan hat, sie sind alle frisch und lebendig.

Im Mai werden Sie diese Weine dann probieren können – viele werden in den nächsten Wochen abgefüllt und sind dann für die nächste Weinprobe fertig.

Der Herr Gatte hat alles schön beschrieben, was wir so erleben durften:

Stancerblog – Avignon: eine Woche aus dem Leben einer Unternehmergattin (für etwaige weitere Texte und Inhalte dieses Blogs übernehme ich keine Gewähr hinsichtlich des Inhalts und der Jugendfreiheit)

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